Wie entstehen WohnWerte aus baulichen und sozialen Impulsen? - Architekturpsychologische Perspektiven auf Außenhülle, Plattenbau und Quartier
Detaillierte Beschreibung
Freuen Sie sich auf eine gemeinsame Veranstaltung von der MFA und der Bauhaus Akademie Schloss Ettersburg.
Wie entstehen WohnWerte aus baulichen und sozialen Impulsen?
Architekturpsychologische Perspektiven auf Außenhülle, Plattenbau und Quartier
90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in gebauten Räumen, so Evans & McCoy (1998) in ihrer Metastudie When buildings don´t work: The role of architecture in human health. Beziehen wir Stadtraum, Quartier und Dorf mit ein, sind es bei den meisten von uns an den meisten Tagen wohl 100 Prozent. Architektur beeinflusst, wie wir uns fühlen, verhalten und bewegen. Sie kann Bedürfnisse unterstützen, aber auch deren Erfüllung erschweren. Was sehen, hören und riechen wir beim Schritt nach draußen? Wo entstehen Begegnungen, wo ist Rückzug möglich? Welche Aufenthaltsqualität bieten Gebäude und Außenräume?
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Außenhülle von Gebäuden, der Plattenbau sowie Grün- und Freiflächen im Quartier. Fassaden, Dächer und Außenräume werden aus architekturpsychologischer Perspektive betrachtet. Dabei geht es darum, welche Wirkung bauliche Gestaltungen auf Wahrnehmung, Verhalten und Nutzung haben können.
Auch soziale Aspekte werden einbezogen. Dazu gehören die Gestaltung von Begegnungsräumen, Gemeinschaftsgärten, Pflegeangeboten und Wohnangeboten für unterschiedliche Lebensphasen.
Die Art, wie wir wohnen, beeinflusst unsere Gesundheit, unser Glück und unsere Lebenserwartung. Gleichzeitig stehen Wohnungsunternehmen vor der Herausforderung, Klimaschutz, Bezahlbarkeit und Wohnqualität miteinander zu verbinden.
Welche baulichen und sozialen Impulse können dazu beitragen, dass Wohngebäude und Quartiere langfristig angenommen und gerne genutzt werden? Antworten und Fragen dazu betrachten und diskutieren wir in der Veranstaltung vor dem Hintergrund der Architekturpsychologie.
Die Veranstaltung bietet eine Einführung in architekturpsychologische Zusammenhänge und überträgt diese auf konkrete Fragestellungen aus der Wohnungswirtschaft.
Das Seminar richtet sich insbesondere Geschäftsführer und Mitarbeitende aus Architektur-, Planungs- und Ingenieurbüros, sowie Geschäftsführer, Vorstände und Fachleute aus Wohnungsunternehmen und Fachleute aus den städtischen Verwaltungen.
Ablauf
| 9:00 – 9:30 Uhr | Anreise und Begrüßungsimbiss |
| 9:30 – 9:40 Uhr | Begrüßung |
| 9:40 – 11:10 Uhr | Vortrag Alexandra Abel, Architekturpsychologin |
| 11:10 – 11:30 Uhr | Kaffeepause |
| 11:30 – 12:30 Uhr | "Praxisimpulse aus Sachsen – Attraktivität im Bestand" |
| Lutz Herrmann (Vorstandsvorsitzender, Wohnungsgenossenschaft Ottendorf-Okrilla eG) und Marcus Leuner (Referent Energie, Bauen und Technik, Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften) | |
| 12:30 – 13:30 Uhr | Mittagspause |
| 13:30 – 15:30 Uhr | Vortrag Alexandra Abel |
| 15:30 – 16:00 Uhr | Praxisimpuls aus Thüringen |
Anmeldeschluss: 26.11.2026
Die Teilnahmegebühr beinhaltet die Verpflegung (Mittagessen und Getränke) sowie die Bereitstellung der Teilnehmerunterlagen.